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Am Puls des Teams: Das iCon Stimmungsbarometer

Wir bei innogy Consulting schätzen nicht nur Feedback und persönliche Entwicklung, sondern auch unsere Teamkultur als eines der Kernelemente unserer Unternehmensphilosophie. Eines der Werkzeuge, mit denen wir in Teams besser zusammenarbeiten, ist der sogenannte Pulse Check – eine Art Stimmungsbarometer des Projektteams. Der Pulse Check zielt darauf ab, die Art und Weise, wie wir als Projektteam arbeiten, zu verbessern. Dies bedeutet bspw. mehr Best-Practice-Austausch, bessere Work-Life-Balance und einen stärkeren Fokus auf die gemeinsame persönliche Entwicklung.

Im Puls Check beantwortet das Projektteam Fragen wie:

  • Bringen wir dem Kunden einen großen Mehrwert?
  • Sind mir meine Aufgaben klar?
  • Bin ich mit meiner Lernentwicklung zufrieden?

Ich selbst bin zum ersten Mal bei einem Projekt mit den Pulse Checks in Berührung gekommen. Damals waren wir etwa fünf Berater auf dem Projekt und die Pulse Checks haben uns sehr geholfen, die Arbeitsatmosphäre zu verbessern. Nach meinen eigenen Erfahrungen hat der Pulse Check vor allem drei Vorteile:

  • Er erhöht Leistungsfähigkeit und Zusammenhalt des Teams
  • Er macht Stärken und Schwächen für das Team transparent und stößt einen automatischen Verbesserungskreislauf an
  • Er fördert kontinuierlich die Reflexion der Leistung auf Teamebene sowie über sich selbst und das Unternehmen

Als ich vor kurzem anfing, mein erstes eigenes Projekt zu leiten, wollte ich noch mehr über die Techniken und Werkzeuge des Pulse Checks erfahren. Deshalb habe ich mich mit meinem Kollegen Lars Holzberg, der als ein Berater bei uns das Thema betreut, getroffen, um über das Projekt und die Hintergründe zu sprechen.

Janina: Lars, was ist der Pulse Check und warum ist er für iCon so wichtig?

Lars: Der Pulse Check ist ein selbst entwickeltes Tool zum Erfassen der Gesamtatmosphäre eines Projekts sowie innerhalb des Projektteams. Das Tool wird von Projektleitern verwendet und versendet automatisch wöchentlich Einladungen an Projektmitglieder, die eine anonyme Bewertung auf der Grundlage von Fragen zur Arbeitsweise, Kultur und der Gesamtatmosphäre des Projekts eingeben können. Der Projektleiter kann dann wöchentlich nachvollziehen, wie das Gesamtbild des Projekts aussieht und Besprechungen einrichten, um mögliche Herausforderungen oder offene Themen zu besprechen. Auch die anderen Teammitglieder können damit die allgemeine Teamstimmung über die Projektzeit hinweg nachverfolgen und die Auswirkungen der Bewertungen der Kollegen messen. Denn jedes Teammitglied kann die Kommentare der anderen Kollegen mitlesen. Dieses Feedback ist für uns bei innogy Consulting besonders wichtig, da wir eine gute Teamatmosphäre anstreben und Themen offen ansprechen möchten.

Janina: Was sind die Vorteile des Pulse Check?

Lars: Der Pulse Check schafft für Projektleiter einen Rahmen, an dem sie die Team-Evaluierung des jeweiligen Projekts ausrichten können. Es hilft auch, mögliche Hindernisse und Probleme innerhalb der Projektteams offen zu diskutieren, da diese in einem anonymen Tool leichter angesprochen werden als in einer größeren Gruppe. Wenn die Bewertungen der Teammitglieder vorliegen und mehrere Berater das gleiche Problem beschreiben, sind sie zum Beispiel eher bereit, darüber zu sprechen. Denn sie stellen fest, dass ihre Kollegen die gleichen Probleme oder Gefühle haben.

Janina: Verwenden alle Teams das Tool bzw. gibt es eine Nutzungsempfehlung?

Lars: Es handelt sich um ein freiwilliges Umfragetool, das sich jedoch in unserer Arbeit bisher bewährt hat und bereits in mehreren Projekten verwendet wurde. Wir empfehlen es gerade für Teams mit mindestens drei Beratern. Der Pulse Check sollte dann mindestens zweiwöchentlich verwendet werden, um unseren offenen und kontinuierlichen Feedback-Zyklus zu verbessern.

Janina: Wie sind deine persönlichen Erfahrungen mit dem Tool?

Lars: Ich persönlich habe es einmal in einem Projekt verwendet, in dem wir ein ziemlich großes Setup hatten. Dort war es sehr hilfreich, da die Wahrnehmung im Team auf den verschiedenen Ebenen von der Projektleitung bis zu den Beratern sehr unterschiedlich war. Da war es toll, dass wir das Tool genutzt haben und diese Themen offen diskutieren konnten.

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Ein Artikel von

Janina Köhler Project Lead
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