Projekte
innogy Consulting

Projekte Inhouse consulting – Ein weites Feld

Für ein führendes Beratungsunternehmen in der Energiewirtschaft gibt es kaum so etwas, wie ein typisches Consulting-Projekt. Kein Projekt gleicht dem anderen und jedes Projekt bringt ganz spezielle Herausforderungen mit sich. Es gibt jedoch einige designierte Projektbereiche, an denen wir zusammen mit unseren Kunden fortwährend arbeiten. Diese sind so vielfältig, wie die Themen denen der RWE-Konzern selbst gegenübersteht und decken praktisch alle Facetten der klassischen Managementberatung und der Strategieberatung ab. Dazu gehören Prozessoptimierung, Change und Umstrukturierung ebenso wie internes Benchmarking, Strategieentwicklung oder Lean Management.

  • Agiles Projektmanagement

    Neue IT für das Workforcemanagement mit TEAMSPRINT-Methodik entwickelt

    Agiles Projektmanagement ist in aller Munde: Darunter versteht man unterschiedliche Methoden, die vor allem auf Flexibilität und Anpassung setzen. In einem Projekt bei der Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber im RWE Konzern, ist agiles Projektmanagement erfolgreich eingesetzt worden.

    Was war die konkrete Aufgabe: Für die mobilen Mitarbeiter, die technische Arbeiten im Stromverteilnetz durchführen, sollte ein ganzheitliches Konzept für eine innovative IT (Hard- und Software) erstellt werden. Gemeinsam mit den Kunden hat ein Projektteam von innogy Consulting mit der so genannten TEAMSPRINT-Methode eine entsprechende Lösung entwickelt, bei der mit Tablets und schnell anpassbaren Apps gearbeitet wird. Es wurde zunächst ein Team zusammengestellt, das aus Kollegen verschiedener Abteilungen mit unterschiedlichen Kenntnissen bestand. Dies hat in kurzen TEAMSPRINTs, also nach genau strukturierten Abläufen in mehreren Workshops die Lösungen erarbeitet. Das Team hat eigenständig entschieden, wie es die Aufgaben priorisiert. Wichtig war, sich viel Zeit für gemeinsame Workshops zu nehmen, nach einem strukturierten Ablauf zu arbeiten und kurze Arbeitszyklen einzuhalten. In jedem TEAMSPRINT werden Ergebnisse erarbeitet, so lautete ein Grundsatz des Projektteams.

    Und diese Ergebnisse wurden schnell kommuniziert, um eine direkte Rückmeldung zu erhalten. Hier war eine enge Abstimmung mit dem „Vetokreis“ notwendig – aufwändige Steuerungskreise entfielen, die Möglichkeit Anpassungen durchzuführen war für die „Vetoberechtigten“ in festen Zeiträumen nach der Ergebniskommunikation gegeben. Jürgen Fuisting, Partner bei innogy Consulting, ist sehr zufrieden mit der neuen Methodik: „Es hat wirklich geholfen, als interdisziplinäres Team fokussiert an der Aufgabe zu arbeiten. Wir sind nach dem 80/20-Ansatz vorgegangen und haben schnell gute Lösungen entwickelt.“ Am Ende des TEAMSPRINTs durfte auch die Reflektion nicht fehlen. Das Projektteam hat gemeinsam den Entwicklungsprozess sowie die Zusammenarbeit im vorangegangenen Sprint analysiert und anschließend Verbesserungen für die Arbeitsorganisation im nächsten TEAMSPRINT entwickelt.

  • Das Projekt Smart Meter Roll-out

    Nach Vorgaben der Europäischen Union müssen alle Mitgliedsstaaten ein intelligentes Zählerwesen aufbauen, zur langfristigen Verbesserung der Transparenz und der Energieeffizienz. Im Gegensatz zu den althergebrachten mechanischen Zählern, sind die intelligenten Zähler, oder Smart Meters, elektronische Geräte. Die gesammelten Daten werden über eine Schnittstelle an die Stromkunden weitergegeben. Dies bedeutet, dass die Kunden über einen Blick auf ihre tägliche oder wöchentliche Aufstellung sehen können, wie viel Strom sie verbrauchen. Diese Transparenz zielt darauf ab, den Kunden ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie viel Strom sie beispielsweise durch das Abschalten bestimmter Geräte sparen können.

    Als interne Managementberatung für innogy und RWE, fungierte innogy als Schnittstelle im Projekt Smart Meter Roll-out. Die Berater haben sich mit Experten für den Themenbereich im Konzern zusammengesetzt, um Antworten auf Kernfragen zu finden, Ansätze zu entwickeln und die strategische Ausrichtung mit dem Management zu diskutieren.

    Wir haben analysiert, wie sich das Projekt und der neue Geschäftsbereich möglichst nahtlos in die bestehende Organisationsstruktur integrieren lassen. Wir haben uns weiterhin damit beschäftigt, welche Auswirkungen die neue Technologie auf die Organisation, die Belegschaft, den Datenschutz und die Datensicherheit sowie die Unternehmenskultur haben wird. Die innogy Consulting wurde außerdem mit der Projektleitung betraut. Damit die deutschlandweite Installation der neuen Zähler wie geplant abläuft, haben die Consultants dabei den Zeitablauf genau im Auge behalten.

  • Change: Als Berater auch auf das Wie eingehen

    Zum Kernfokus der innogy Consulting Change Practice gehört es, Führungskräfte darin zu befähigen, große und komplexe Transformationen von innogy oder RWE erfolgreich zu bewältigen. Ein Beratungsformat ist das Programm „Delivering Breakthrough Performance“. Projektteams wichtiger Transformationsprojekte können sich bewerben und werden über acht Monate, parallel zu ihrem Projekt, von systemischen Change Beratern begleitet.

    In kurzen Trainingseinheiten lernen die Teams, was es auf der „Wie“ Seite braucht, um ihr Projektziel, das „WAS“ nachhaltig umzusetzen. Die Projektmitglieder erlernen verschiedene Change-Methoden und wenden diese direkt auf ihre Arbeit an. Sie reflektieren außerdem ihr Führungs- und Kommunikationsverhalten und erhalten durch verschiedene Interventionen neue Perspektiven auf sich selbst als Führungskräfte, ihre Arbeit und ihre Interaktion mit wichtigen Stakeholdern.

    Durch begleitendes persönliches Coaching jedes Teammitglieds in den acht Monaten wird der Ausbau individueller Führungskompetenzen unterstützt. Durch gezielte Teamcoaching-Maßnahmen wird die Teamdynamik reflektiert und Teamzusammenhalt und -effizienz verbessert.

    „Der Erfahrung mit über 60 Projektteams zeigt und, dass die Kombinationen verschiedener Interventionen auf der individuellen, der Team- und der Organisationsebene den nachhaltigen Erfolg von Transformationen steigert und tiefgreifende Führungs- und Changekompetenzen im Konzern aufgebaut werden“ , sagt innogy Consulting-Partnerin Julia Klotz.

  • Big Data für erneuerbare Energien

    Projekthintergrund und -zielsetzung
    Um den Wandel zum kunden- und lösungsorientierten Dientleister voranzutreiben, hat innogy den "innogy Innovation Hub" eingerichtet. Der Innovation Hub führt die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle für die Energiewelt der Zukunft an und arbeitet dabei sowohl mit innogy-Einheiten als auch mit vielversprechenden Start-ups zusammen. In dieser Umgebung hat innogy Consulting ein Projekt realisiert, in dem mögliche Anwendungen von Big Data im Bereich erneuerbare Energien bewertet und anschließend ein Roll-out konkreter Lösungen initiiert wurden.

    Ansatz des Projektteams
    Das Projektteam begann mit einem "Scouting-Prozess", um den Bedarf von Big Data-Lösungen mit dem größten Verbesserungspotenzial für die Kunden und die notwendigen Fähigkeiten zur Entwicklung entsprechender Lösungen zu identifizieren. Dabei stellte sich schnell heraus, dass der Sektor der erneuerbaren Energien mit seinen modernen technischen Anlagen in Bezug auf Big Data-Anwendungen besonders vielversprechend ist. Nach einer tiefgreifenden Analyse wurde entschieden, eine Lösung für die vorausschauende Wartung eines mittelgroßen Windparks zu entwickeln. Das Projektteam half bei der Auswahl der richtigen Daten, der Partner zur Entwicklung der Lösungen und vor allem der relevanten Problemstellungen, die durch die Lösung adressiert werden sollten.

    Verbesserungen aufgrund der Projektarbeit
    Mit dieser neuen intelligenten Lösung konnten die Betriebskosten für den Windpark reduziert werden, bei einer gleichzeitigen Erhöhung der verfügbaren Betriebszeit der Windkraftanlagen. Damit erhöhen sich die Ertragskraft des Windparks und das Volumen der produzierten Elektrizität, was zu einer größeren CO2-Einsparung im Vergleich zu konventionellen Energiequellen führt. Hinzu kommt, dass die Erhebung und Verarbeitung der Daten einen ersten Schritt in Richtung eines datengetriebenen Geschäftsmodells darstellen, das von den Beratern vorangetrieben werden soll. So wurde das Team seinem Innovationsanspruch gerecht und hat enorme Fortschritte bei der vom Kunden gewünschten Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle für die Zukunft erzielt.

  • Digital@Grid: Das Netz digitaler machen

    innogy Consulting arbeitet auch an der Digitalisierung der Energiewende: Konkret ging es in diesem Projekt darum, eine deutschlandweite Digitalstrategie für das Netzgeschäft inklusive Umsetzungs-Roadmap und organisatorischer Implikationen für das Netzgeschäft zu entwickeln. Zunächst musste dafür eine tiefgehende Analyse und IST-Aufnahme des Themas Digitalisierung im Kontext des Netzgeschäfts durchgeführt werden. Im Zuge einer ersten Operationalisierung wurden agile Arbeitsmethoden wie z.B. SPRINTs eingeführt und Mitarbeiter dazu geschult.

    Kunde im Fokus

    Wichtig war im Projekt, nicht für die Organisation, sondern den Endkunden zu arbeiten und diesen immer im Blick zu halten. Eingehen auf Kundenbedürfnisse bedeutete in diesem Zusammenhang die Schnittstellen immer aus Kundensicht zu gestalten. Neue digitale Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle nutzen nichts, wenn diese nicht auf den Kunden zugeschnitten sind.

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